Ganz wichtige Umfrage - welche Schmerzmittel habt Ihr genommen?

Kategorie: Haemorriden.net » Forum Hämorrhoiden

16.06.2015 | 18:37 Uhr

Hallo,

wenn man alles, was im web so steht, zusammenfasst, kann man wohl sagen, dass einer der wichtigsten Punkte nach einer Hämo- oder insbesondere Fissur-Op die richtige Versorgung mit Schmerzmitteln ist.

Ich glaube, es wäre unendlich sinnvoll, wenn Ihr Eure Erfahrung mit den unterschiedlichen Mitteln hier teilt, damit andere vielleicht davon profitieren können. 

Bitte helft und schreibt möglichst genau, was ihr in welcher Dosis wie lange genommen habt. Ihr tut damit etwas Gutes. Ich danke Euch allen sehr.

Liebe Grüße

Hein ;-)

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Bisherige Antworten
Community-Managerin
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19.06.2015, 10:46 Uhr
Antwort von Community-Managerin

Guten Tag HeinDoof,

vielen Dank für Ihren Beitrag hier in unserer Community.

Ich hoffe, es werden ein paar hilfreiche Antworten folgen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Viele Grüße

Victoria Martini

Lifeline - Community-Managerin

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06.10.2015, 08:36 Uhr
Antwort

Hallo Hein

Ich bin vor 12 Tagen operiert worden. Bekam im KH zuerst  Scmerzmittel mit Infusion, die waren am stärksten. Dann bekam ich Tilidin was mir allerdings so auf den Kreislauf ging, dass ich ich immer wieder umkippte. Nahm ich trotzdem, da es  richtig gegen Schmerzen gut geholfen hat (besonders für die Nacht).  Dann hat meine Hausärztin mir Novalgintropfen verschrieben. Die hauen einen nicht so um und wirken einigermaßen. Nehme ich bei Bedarf. 40 Tropfen, maximal 120 tropfen am tag. Und natürlich IBU Hexal aber das nehme ich 14 Tagen nach der OP 3 mal täglich unabhängig von Schmerzen. Richtig helfen tut IBU nicht.

Soweit meine Erfahrungen. ))

LG

noname

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29.01.2016, 14:47 Uhr
Antwort

Hallo, schade, dass es hier doch nicht so viele Antworten gibt. Hatte mir das etwas anders vorgestellt.

Ich hatte vor 14 Tage meine OP nach MM und nehme noch immer Novalgin 500. Am Anfang 3 x 2, mittlerweile 3 x 1. Mein Arzt meinte, ich soll ruhig noch weiter nehmen, bis ich wieder richtig sitzen kann, denn das geht über längere Zeit leider noch nicht. Aber es wird langsam :-)

Viele Grüße, Melanie

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21.02.2016, 23:49 Uhr
Antwort

Hallo, Melanie

ich hatte vor zwei Jahren um diese Jahreszeit nach Prolaps meine Hämorrhoiden-OP - und kämpfe noch immer mit den Folgen.

An die Schmerzen erinnere ich mich lebhaft-die (nicht ganz einfache) Geburt meines Kindes war ein Spaziergang gegen das, was ich nach der OP erlebte. Die Wunde blieb ja offen.

Novalgin oral und Xylocain-Salbe lokal habe ich als wenig hilfreich erlebt, doch zusätzlich und mangels besserer Alternative angewandt. 

Einzig Ibuprofen 600mg mehrmals am Tag, Dulcolax, wiederholtes Brausen und Eichenrindenbäder machten diese Wochen ein wenig erträglicher. Ernährung: Suppe. 

Zusätzlich verordnete der Proktologe nach ca 2 Wochen eine enzymhaltige Salbe/Creme, die die Wunde reinigen sollte. 

Was sich auch noch als lindernd erwies: zur Schmerzlinderung und Vermeidung von Haut-zu-Haut-Kontakt quadratische Wundauflagen, gibt's in der Apotheke in der Großpackung, mit Xylocain-Salbe versehen und quasi nach unten gefaltet, zwischen den Pobacken plazieren und eine lange, dicke, windelartige Binde, vom Sanitätsfachhandel, als zusätzliche Einlage zur Polsterung verwenden. Die Vermeidung von Hautkontakt erwies sich als erträglicher. Die Einlegewindel sorgte zusätzlich zur Polsterung dafür, dass die Wundauflage an Ort und Stelle blieb und sorgte für einen breitbeinigeren Schritt mit "Belüftungseffekt". 

Es lohnt sich, eine Handbrause mit Luftbeimengung in den Strahl anzuschaffen-er wird dadurch weicher. Das Wasser ist angenehm und entspannt, nur darf der Strahl nicht zu hart sein, doch das Wasser muss ausreichend fließen. Lediglich den Strahl zu verringern erwies sich nicht als förderlich und erschwerte auch die Reinigung.

Im Gespräch mit einem Unfallchirurgen nach dem Krankenstand meinte dieser, es sei eine Unsitte, Patienten nicht ausreichend mit Schmerzmittel zu versorgen. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen.

Heute ließ mich eine Analfissur hier reinsehen-der Albtraum geht weiter.

Hätte ich damals keinen nicht mehr reponierbaren Prolaps gehabt, hätte ich mich niemals operieren lassen. Inkontinenz nach OP war lange ein Thema und nun schon wieder Schmerzen.

Ich wünsche gute und v a rasche Besserung! Einziger Trost: auch hier arbeitet die Zeit und es wird besser-versprochen! 

Alles Gute!